Stopmotion-Film von Regie-Exzentriker Wes Anderson, der sein Lieblingsthema nach Roald Dahls Vorlage in gewohnt kurioser Art variiert.
Foxy, schlauer Fuchs mit etwas zu engem Maßanzug, unerschütterlichem Ego und der Marotte, zu pfeifen und mit den Fingern zu schnippen wie Hawkeye Pierce aus "M.A.S.H., ist ein Hallodri, unter dessen Sperenzchen die geplagte Ehefrau Mrs. Fox und vor allem Sprössling Ash zu leiden haben. Erst recht, als er anfängt, sich mit den Großbauern Bean, Boggis und Bunce an zu legen. Im Verlauf des Stellungskriegs muss die Familie Bewährungsproben, Härten und den Verlust des Schweifs von Foxy verkraften.
Wes Anderson legt nach "Die Royal Tenenbaums", "Die Tiefseetaucher" und "Darjeeling Limited" erneut eine Ballade über verkorkste Familien vor, dieses Mal als Stopmotion-Film und frei nach der Vorlage von Roald Dahls wundersamer Kindergeschichte. Er füllt sie mit den von ihm bekannten, sympathischen Schrulligkeiten und den wie mit dem Geodreieck errechneten Kadragen. 60's-Songs, aus Truffaut-Filmen entliehene Score-Passagen von Georges Delerue und Liedfragmente von Burl Ives geben akustisch vor, was Anderson visuell umsetzt.